Begehren ist sensibel, aber nicht zufällig. Es braucht Sicherheit, Raum und Spiel. Wenn Sexualität zur Pflicht wird, verliert sie Wärme und verspielt ihre Leichtigkeit. Wenn Sexualität zur Seltenheit wird, trocknet Verbindung aus. Beides ist ein ernstes Warnsignal, vor allem, wenn Ihr darüber nicht mehr sprecht. Eine kaputte Beziehung zeigt sich nicht daran, dass Begehren schwankt, sondern daran, dass Ihr es ignoriert oder funktionalisiert. Der erste Schritt heraus ist, Sex nicht zu erzwingen, sondern Intimität bewusst neu zu kultivieren: Ankommen, Blickkontakt, zielbefreite Berührung und ehrliche Worte, die Wünsche einladen, statt Leistung zu fordern.